Im PTB standen am 10.3.2026 viele spannende Themen auf der Tagesordnung.
1. Wir fassten einen Planungsbeschluss für die Entsiegelung und Begrünung des Eva Mayr-Stihl-Platzes.
Nach jahrelangem Ringen sind jetzt die ersten zaghaften Schritte in Richtung mehr Grün auf dem Platz, der im Sommer gut und gerne als „Hitzehölle“ bezeichnet werden kann, zu sehen.
In 2026 werden mit einem „Wäldchen“ zwischen Kunstschule und Galerie Stihl Waiblingen die ersten Bereiche realisiert werden. Wir begrüßen die Entwicklung sehr!
2. Das Oppenländerareal soll bebaut werden. Die Diakonie Stetten ist mit einem Investor im Gespräch, mit einem Rahmenplan liegen erste Entwürfe für die Bebauung vor. Wir stehen voll hinter der Bebauung des Areals. Hier kann man zentrumsnah und verkehrsgünstig gelegen viel Wohnraum schaffen.
Ein Streitpunkt wird der Stellplatzschlüssel sein. Tiefgaragen kosten. Und hohe Kosten verteuern die Wohnungen.
Außerdem sind wir in Sorge um die Mauerseglerkolonie, die die alten Gebäude bezogen hat. Hier heißt es rechtzeitig Ausweichquartiere zu schaffen, bevor es an den Abbruch geht. Im neuen Quartier müssen dann auch wieder Nistmöglichkeiten geschaffen werden. Unter dem Stichwort „animal aided design“ wollen wir versuchen, die Bedürfnisse der Tiere von Anfang an mitzudenken und einzuplanen.
Zudem sehen wir bei der Fassadengestaltung entlang der Oppenländerstraße noch Luft nach oben. Darauf werden wir das Projektbüro in der nächsten Sitzung ansprechen.
Das Oppenländer-Gelände sehen wir auch als Komplex, der die Industrie-Geschichte von Waiblingen mit geprägt hat. Immerhin war hier der Sitz der Oppenländer-Kleinmöbel-Schreinerei.
Gerne wollen wir im zukünftigen Quartier darauf verweisen.
3. Und auch am Stadtgraben werden neue Gebäude entstehen. Hier ging es um Flach- oder Giebeldach. Städtebaulich bietet sich für das oberste Gebäude ein Giebeldach an, da es eben nicht nur in der Straße „Am Stadtgraben“ steht, sondern auch einen Schlusspunkt in der Fuggerstraße bildet.
Der nächste Verfahrensschritt ist die frühzeitige Bürger- und Behördenbeteiligung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens.
4. Der Lärmaktionsplan wurde vorgestellt. Die Verwaltung wird beauftragt, geeignete Maßnahmen für den Entwurf des Lärmaktionsplans zu priorisieren und weiter auszuarbeiten.
In der Betroffenheitsstatistik wird deutlich, dass mehr als 4.000 Einwohner in Waiblingen und den Ortschaften von Lärmpegeln über 65 dB(A) tagsüber und sogar mehr als 6.000 Einwohner des Nachts betroffen sind.
Wir erwarten ein Bündel von Maßnahmen, das schnell Abhilfe schafft. Denn eins ist klar: Lärm macht krank! 5. weitere Punkte:
Beim Salierschulzentrum wird ein neuer Bebauungsplan aufgestellt.
Die Sanierung der Ludwigsburger Straße war teurer als geplant.
Auf dem Friedhof Waiblingen sollen Wiesengräber als neue Bestattungsform eingeführt werden.
Ein Soleerzeuger für den Winterdienst wird angeschafft.